Gute Absichten sind wie schlechte Filme
Sie wollten das Beste
und nun schau wo sie sind
zwei zerbrochene Herzen
ein verlorenes Kind
Jetzt suchen sie Trost
und du bildest dir ein
guten Freunden
eine Stütze sein
Scheiß drauf
ich bin sicher ihr Unglück färbt ab
und man nimmt seine Fehler
mit bis ins Grab
Gute Absichten sind wie schlechte Filme
es gibt davon viel zu viel
und Menschen wie du machen noch mehr kaputt
begreif doch: Das ist nicht dein Spiel
Gute Absichten sind wie schlechte Filme
ich brauch davon nicht noch mehr
es gibt kein Happy End, was du auch tust
das Leben ist ein mieser Regisseur
Ich bin nicht teilnahmslos
ich bin einfach schlau
und stell meine Gefühle
nicht offen zur Schau
Du kannst ihnen nicht helfen
das weißt du genau
das ist nun mal so
zwischen Mann und Frau
Scheiß drauf
ich bin sicher ihr Unglück färbt ab
und man nimmt seine Fehler
mit bis ins Grab
Gute Absichten sind wie schlechte Filme
es gibt davon viel zu viel
und Menschen wie du machen noch mehr kaputt
begreif doch: Das ist nicht dein Spiel
Gute Absichten sind wie schlechte Filme
ich brauch davon nicht noch mehr
es gibt kein Happy End, was du auch tust
das Leben ist ein mieser Regisseur
Macht dich das nicht fertig
die zwei so zu sehn?
Es gibt keinen Grund
uns auf die Nerven zu gehn
Willst du mir vielleicht sagen
sie wären wie wir?
Nicht ums Verrecken
Baby, das schwör ich dir
Gute Absichten sind wie schlechte Filme
man leiht ihnen weder Auge noch Ohr
gute Absichten sind wie schlechte Filme
mit meiner Zeit hab ich besseres vor
Ungerufen
Ungerufen
hast du
mich erhört
Godot und ich
Godot und ich
saßen am Tisch
und spielten Karten
Er sagte: Endlich!
Mal jemand der nicht meint
auf mich zu warten
Verständlich (?)
Früher oder später oder nie
Lehrerehepaar, Spätachtundsechziger
promoviert in Soziologie
arbeiten hart an ihrer Beziehung
stets bemüht um Harmonie
Yin und Yang allzeit gegenwärtig
Tantra und Bachblütentee
im Sommer drei Wochen Toscana
im Winter Enten füttern am See
Und sie reden und reden und reden und reden
doch was sagen sie schon?
Sie würde gern in Nigeria unterrichten
er hätte lieber einen Sohn
Man spricht, man spricht, man spricht
und bricht nichts übers Knie
der Blues kommt von selbst
früher oder später oder nie
Sie geht schon seit Jahren nicht mehr zu den Wahlen
er nimmt ihr das mächtig krumm
sie sagt sie mag keine faulen Kompromisse
er sagt das wär dumm
Wer sich verweigert könne nichts ändern
das müsse sie doch verstehn
sie sagt das sei längst nicht mehr ihr Land
deshalb wolle sie gehn
Und sie reden und reden und reden und reden
doch es kommt nichts dabei raus
sie will dort sein wo man sie mehr braucht als hier
er hätte gern noch zwei Bücherregale im Haus
Man spricht, man spricht, man spricht
und bricht nichts übers Knie
alles löst sich von selbst
früher oder später oder nie
Skater-Susie
Treffpunkt Einkaufszentrum
das Geschrei ist groß
Skater angezogen
und dann geht es los
Hoch über die Rampe
Sprung auf den Asphalt
zwanzig Stimmen lachen
wenn es dröhnt und knallt
Und die Alten meckern:
„Was für eine Schande
warum stoppt denn niemand
die verflixte Bande?“
Skater-Susie ist die Wildeste von allen
ihr macht es nichts aus mal aufs Maul zu fallen
lauter blaue Flecken – aufgeschlagne Knie
aber überholen läßss sich Skater-Susie nie
Mitten auf der Fahrbahn
hängen sie am Bus
und bei Tempo 50
ist für viele Schluss
Aber Skater-Susie
ist das viel zu lahm
hängt sich an einen Laster
auf der Autobahn
Hinter ihr mit Blaulicht
saust die Polizei
sie streckt ihren Po raus:
Ihr kommt nicht vorbei
Skater-Susie ist die Wildeste von allen
ihr macht es nichts aus mal aufs Maul zu fallen
lauter blaue Flecken – aufgeschlagne Knie
aber überholen lässt sich Skater-Susie nie
Weht der Wind in ihren Haaren
und die Landschaft fliegt vorbei
dann fühlt sie sich erst lebendig
unbesiegbar, jung und frei
Skater-Susie ist die Wildeste von allen
ihr macht es nichts aus auf den Kies zu knallen
Pflaster und Verbände – Gips um beide Knie
aber überholen lässt sich Skater-Susie nie
Die Stille davor
Geschichte, schreit es, Geschichte
es steht an jeder Wand
ein Fall für die Gerichte
und die Schlipsträger im Land
Und einer beißt dem anderen
im Überschwang ins Ohr
ich will davon nichts wissen
ich will nur die Stille davor
Wenn brave Bürger mucken
und der Vater sogar mit dem Sohn
dann muß sich die Obrigkeit ducken
dann bedeutet das Rebellion
Und einer greift zum Mikrofon
und macht ein Eigentor
ich will davon nichts wissen
ich will nur die Stille davor
Wenn die Pastoren flüchten
und die Bundesliga fällt aus
dann glaubt man auch den Gerüchten
und geht selbst auf die Straße hinaus
Und einer schwenkt die Fahne
darauf brüllt der ganze Chor
ich will davon nichts hören
ich will nur die Stille davor
Wenn es doch Liebe wäre
Wir treffen uns nur heimlich
und nie bei Tageslicht
es darf uns niemand sehen
und richtig ist es nicht
die süße schwere Schuld
die uns zu Boden drückt
spreche ich es nicht bald aus
dann werde ich verrückt
Wenn es doch Liebe wäre
die Küsse die du schenkst
die Worte die du flüsterst
und was du von mir denkst
Wenn es doch Liebe wäre
es wär noch mal so gut
fehlt uns noch die Gewissheit
oder doch nur der Mut?
Wir tragen ein Geheimnis
verborgen tief und stumm
nun schon seit vielen Tagen
verschämt mit uns herum
und sehnen uns verzweifelt
nur nach des andren Hand
wenn du es jetzt nicht zugibst
verlier ich den Verstand
Wenn es doch Liebe wäre
die Küsse die du schenkst
die Worte die du flüsterst
und was du von mir denkst
Wenn es doch Liebe wäre
es wär noch mal so gut
fehlt uns noch die Gewissheit
oder doch nur der Mut?
Egal wie weit wir gehen
wir gehn nicht auf uns zu
und ich bin nachher einsam
vielleicht so sehr wie du
Wenn es doch Liebe wäre
die Küsse die du schenkst
die Worte die du flüsterst
und was du von mir denkst
Fanprojekt
Herzlich willkommen zum Fanprojekt
Ihr alle wisst was dahinter steckt
die Waffen bitte am Eingang lassen
und den Feind mal gewaltfrei hassen
Dialog, Jungs! Ich sag nur: Dialog
wehrt Euch gegen den üblen Sog
sagt „Nein“ zur Gewalt
macht Euch nicht kalt
Dialog! Ich sag nur: Dialog
Die Dresden Fans in die rechte Ecke
das hat durchaus seinen Zweck
und bei wem ich ein Messer entdecke
dem sage ich: Leg es weg
Dialog Jungs! Dialog Jungs!
Kommt macht mit, seid einfach dabei
Dialog, Jungs! Dialog, Jungs!
Ein Tritt ist frei
Ein Tritt ist frei
Dialog, Jungs! Dialog, Jungs!
Dialog und ein Tritt ist frei
Die Gunst der Stunde
Falsche Propheten an jeder Straßenecke
sie wollen was verkaufen und sehen sehr gut aus
es spielt auch keine Rolle wie gut ich mich verstecke
am Ende muss ich doch irgendwann aus dem Haus
Ihr Paradies ist teuer und ich kann es erwarten
ich hab in diesem Leben noch genug zu tun
ich geh auf keinen Kreuzzug, mach keine Butterfahrten
bin gegen jede frohe Botschaft schon aus Prinzip immun
Ob sie nun Händchen halten oder Sticker falten
ich gebe nichts auf ihre Kunde
ich will mich selbst behalten
lass mich nicht gern verwalten
ich bin mit niemandem im Bunde
und pfeife auf die Gunst der Stunde
Sie wedeln mit Prospekten, duften nach Chrysanthemen
und laden dich ganz zwanglos in ihre Tempel ein
ich brauche keinen der mir sagt ich müsse mich sehr schämen
und glaub ihr Himmel ist für meine Zweifel viel zu klein
Ich hab‘s nicht mit der Bibel, was kümmern mich Gebote
ich kann mal recht, mal schlecht, auf eignen Füßen stehn
sie schaffen sicherlich auch ohne mich die Quote
soll ich an Götter glauben will ich sie lachen sehn
Ob sie nun Weihrauch sprühen oder Tee aufbrühen
ich gebe nichts auf ihre Kunde
sie können sich bemühen
vor lauter Eifer glühen
ich rede keinem nach dem Munde
und pfeife auf die Gunst der Stunde
Gambit
Was tut man wenn das Volk
keine Volksmusik mehr mag?
Was tut man überhaupt
heute und am jüngsten Tag?
Der Künstler ein Verräter
und dabei doch im Recht
morgens juckt ihn die Seele
und abends das Geschlecht
Warum ist es immer der Bauer?
Er ist eh schon ein armer Tropf
opfert doch lieber den König
der König braucht keinen Kopf
Ich denke also bin ich – vielleicht
ich denke nämlich dass es nicht reicht
sich so zu definieren
seid schlauer und schützt den Bauern
er hat viel mehr zu verlieren
Was tut man wenn der Geist
nur noch der Himbeergeist ist
und jeder klare Gedanke
wird aus tiefstem Herzen vermisst
Das ist das Vorrecht des Künstlers
ihr zahlt dafür dass er schafft
am Morgen fehlt ihm die Stimmung
am Abend fehlt ihm die Kraft
Warum ist es immer der Bauer?
Er ist eh schon ein armer Tropf
opfert doch lieber den König
der König braucht keinen Kopf
Ich denke also bin ich – vielleicht
ich denke nämlich dass es nicht reicht
sich so zu definieren
seid schlauer und schützt den Bauern
er hat viel mehr zu verlieren
Lasst mich vehement dafür plädieren
keine Bauern mehr zu verlieren
Ferne
Deine Ferne ist mir vertrauter
als die Nähe aller anderen
Kornblumen
Als sie lief mit jungen Schritten
unbeschwert und sommerleicht
hatte sie die dumme Hoffnung
dass es für ein Leben reicht
ihr Gefühl und ihr Vertrauen
für den Ersten der sie nahm
doch die Liebe starb am Morgen
irgendwo in seinem Arm
Kornblumen vom Sturm zerfetzt
fortgetrieben und verletzt
nur ein leerer Platz stattdessen
- nie wird sie vergessen
wie sie sich dann nachher fühlte
weggeworfen und beraubt
sie hat fortan keinem andren
je auch nur ein Wort geglaubt
und war es auch noch so ehrlich
sie ging darauf nicht mehr ein
sagt : Keiner wird mehr sehen
dass ich vor und um ihn wein
Kornblumen vom Sturm zerfetzt
fortgetrieben und verletzt
nur ein leerer Platz stattdessen
- nie wird sie vergessen
Du hast nie mit der Welt deinen Frieden gemacht
Da liegst du nun in deinem Bett
und würdest gerne wüten
weil dich das Bettzeug tierisch nervt
der Duft nach frischen Blüten
Das Blumenmuster kotzt dich an
und ich möchte wetten
du gäbest deine Seele her
für ein paar Zigaretten
Dein Blick ist leer
du atmest schwer
ich weiß bald gibt es dich nicht mehr
und ich gesteh mir ungern ein
ich frag mich oft wird’s besser sein
das Leben das wir führen
hinterher
Du hast nie mit der Welt deinen Frieden gemacht
hast die Schwachen verachtet und die Frommen verlacht
du warst immer im Krieg, jeder Mensch war dein Feind
Demut war dir stets fremd, Du hast niemals geweint
Du hast nie mit der Welt deinen Frieden gemacht
hast dein Leben lang an dich selbst nur gedacht
und selbst auf dem Totenbett fällt dir nicht ein
uns zu bitten dir zu verzeihn
Mutter bringt dir die Suppe
doch du kippst sie weg
behandelst uns noch immer
als wären wir Dreck
In deinen Augen
war niemand was wert
und egal was wir taten
es war stets verkehrt
Dein Blick ist leer
du atmest schwer
ich weiß bald gibt es dich nicht mehr
und ich gesteh mir ungern ein
ich frag mich oft wird’s besser sein
das Leben das wir führen
hinterher
Du hast nie mit der Welt deinen Frieden gemacht
hast die Schwachen verachtet und die Frommen verlacht
du warst immer im Krieg, jeder Mensch war dein Feind
Demut war dir stets fremd, Du hast niemals geweint
Du hast nie mit der Welt deinen Frieden gemacht
hast dein Leben lang an dich selbst nur gedacht
und selbst auf dem Totenbett fällt dir nicht ein
uns zu bitten dir zu verzeihn
Du willst kein Mitleid
das sieht man dir an
stirb endlich böser alter Mann
Wir sind nicht anders als die anderen
Wir sind zusammen aufgewachsen
und waren anfangs ziemlich klein
beim Fußballspielen wollt jeder
natürlich Günter Netzer sein
Und in der Schule haben wir
geschwafelt und gespickt
und anstatt zur Tafel
lieber zu den Girls geblickt
Heimlich versteht sich
denn offen das geht nicht
Wir sind nicht anders als die anderen
die es genauso machten
auch wenn wir das dachten
Du hast dich dann getraut
bist vom Fünf Meter-Brett gesprungen
und hast Lieder von „The Sweet“
laut und falsch gesungen
Mit fünfzehn hattest du eine Freundin
doch dafür keine Frisur
du warst der Star im Handball Team
und flogst durchs Abitur
Fröhlich versteht sich
denn anders da geht’s nicht
Wir sind nicht anders als die anderen
die es genauso machten
auch wenn wir das dachten
Heut bist du bei der Polizei
das nenn ich ein Verbrechen
ich kann auch längst nicht mehr so gut
wie früher mit dir sprechen
Du hast ein Haus und eine Frau
ich habe Schulden und einen Hund
und saufen tust du auch nicht mehr
du lebst jetzt sehr gesund
Ganz bewusst das versteht sich
denn anders da geht’s nicht
Wir sind nicht anders als die anderen
die es genauso machten
auch wenn wir das dachten
Wir sind zusammen aufgewachsen
und waren anfangs ziemlich klein
ich würde immer noch ganz gern
Günter Netzer sein
Was suchte ich?
Was suchte ich bevor du mich gefunden?
Was wollte ich bevor du mich gewollt?
Wofür hab ich die Seele mir zerschunden?
Welch trüben Glanz hielt ich so lang für Gold?
Was hatte ich wo ich dich noch nicht hatte?
Was nahm ich nur wo es dich noch nicht gab?
Wie kommt es dass ich heut dem Glück gestatte
mich zu verlassen wenn ich dich nur hab?
Was glaubte ich bevor du an mich glaubtest?
Wo stand ich als ich noch nicht bei dir stand?
Wie arm war ich bis du mein Herz mir raubtest?
Was suchte ich nur bevor ich dich fand?
Du sollst mich liebend umgeben
Du sollst mich liebend umgeben
gerade so als wär ich dein Mann
einen Tag nur und nicht ein Leben
von dem ich dann zehren kann
Du sollst mich völlig umfangen
eine einzige Nacht nur der Lust
und bin ich am Morgen gegangen
dann sei uns beiden bewußt
Nie mehr werden wir uns vereinen
denn wir gehören uns nicht
und mögen wir heimlich auch weinen
bleibt die Treue sodann unsre Pflicht
Doch heut will ich dich liebend umgeben
gerade so als wärst du mein Weib
diese Nacht sei für uns ein Leben
schenk dein Herz mir und deinen Leib
Warum noch schreiben?
Warum noch sprechen unter all den Tauben
warum noch gehen wo kein Weg mehr ist
warum noch immer an Erlösung glauben
warum noch immer sein wo du nicht bist
Warum noch immer bleiben
warum noch immer schreiben
?
Vielleicht weil man sich selber sonst vergisst
Sturm ist wo du gehst
Ich hab es gespürt als ich dich erstmals sah
du bist zu gefährlich, du kommst mir zu nah
du bist eine Welle, du spülst mich fort
und für diesen Wahnsinn gibt es kein Wort
Dein wildes Herz ist hungrig nach Leben
du bist immer bereit alles von dir zu geben
man kann dich nicht besitzen, nur bei dir sein
du gehörst keinem, nur dir allein
Sturm ist wo du gehst
wo du liebst und lebst
wo du lachst und küsst
Sturm ist wo du bist
Ein Blick von dir zerstört alle Mauern
egal was geschieht, es gibt nichts zu bedauern
dieser Schmerz ist süß, du hast mir gut getan
ich wußte vom Wind, doch nicht vom Orkan
Wo du heute auch bist, ich wünsche dir Glück
ich weiß du blickst niemals im Leben zurück
und wenn dich etwas bewegt, gibst du es nicht zu
ich wär manchmal gerne so stark wie du
Sturm ist wo du gehst
wo du liebst und lebst
wo du lachst und küsst
Sturm ist wo du bist
Golf
Golf ist der Sport der Begabten
der Ewiglächler, der Immergewinner
der Rampenlichtschweine, der Bessergeschmierten
der chefgeborenen Machtkampfbeginner
ein Superstar-Sportas-Ärzteschafttreffen
selbstverliebt-überlegen wird emsig gelocht
Golf ist der Sport der den Sportsgeist tötet
ich hab Tischtennis immer schon lieber gemocht
Und ich bin immer wieder heftig empört
wie oft man das Wort „Golf-Krieg“ in den Nachrichten hört
Im Großen und Ganzen
Das Leben ist eine Verschwörung
Und außerdem gar nicht real
Warum empfindet niemand Empörung?
Warum ist es allen egal?
Ich weiß nicht wer dir so was erzählt hat
ob für Liebe oder für Geld
es klingt wie ein Spruch aus der Werbung
wie ein Witz den man nicht behält
so als würdest du sagen du liebst mich
und das deutsche Kino wär das beste der Welt
Im Großen und Ganzen
will ich nur tanzen
und wenn es geht dann mit dir
denn die Nacht ertrinkt viel zu langsam
in meinem abgestandenen Bier
Das Leben ist eine Verschwörung
wir wurden zu Opfern gemacht
das System verträgt keine Störung
es ist besser wenn man nicht erwacht
Ich weiß nicht wer dir so was gesagt hat
ob aus Dummheit oder aus Scham
wer dem Glück zu lange nachläuft
ist am Ende bestenfalls lahm
ich werd kein Versprechen halten
nur dich hielte ich gerne im Arm
Im Großen und Ganzen
will ich nur tanzen
und wenn es geht dann mit dir
denn die Nacht ertrinkt viel zu langsam
in meinem abgestandenen Bier
Sprachland 2007
Du, ich, zwei Tickets fürs Sprachland
Wo sind all die lauten Gitarren geblieben?
Der Lack ist ab von den Songs und den Mädchen
und wir haben schon Winter 2007
Tote Blätter zerbröseln an trostlosen Bäumen
der Nachtportier fegt die Säufer zusammen
ich hab Angst zu schlafen und noch mehr Angst zu träumen
und vor uns steht die Zukunft in Flammen
Wer gestern ein Held war ist heute ein Arschloch
wer gestern ein Arsch war ist heut etabliert
die Frage ist nicht mehr wofür man einsteht
die Frage ist nur noch woran man krepiert
Kein Lied mehr das Biss hat, kein Vers mehr der querschießt
kein Sänger steht mehr mit dem Rücken zur Wand
das Paradies ist verseucht von Heuchlern und Blendern
wir sind nicht mehr zuhause in diesem Land
Du, ich, zwei Tickets fürs Sprachland
wo sind all die hungrigen Lieder geblieben
der Lack ist ab von den Songs und den Mädchen
und wir haben schon Winter 2007
Füße
Mich in deine Hände
zu begeben
hieße zuallererst
mich dir zu Füßen zu legen
Timbuktu vielleicht
Ein Sklave der Neuzeit
ein Rad das sich dreht
das Zauberwort heißt
Funktionalität
Nur keine Schwäche
im Haifischbecken
sonst wird man elendig
verrecken
Da bleibt einem nur Zyankali
oder ab nach Mali
Timbuktu vielleicht
wer weiß ob das reicht
wer weiß ob das reicht sich zu flnden
nur eines ist klar
will nicht mehr sein wie ich war
darum muss ich hier schnellstens verschwinden
Kein Sand im Getriebe
wider die Natur
im goldenen Käfig
leben nach der Uhr
Stets Selbstdisziplin
und Schweigen ist Gold
ich hab dieses Leben
einmal so gewollt
Doch nun bleibt mir nur Zyankali
oder ab nach Mali
Timbuktu vielleicht
wer weiß ob das reicht
wer weiß ob das reicht sich zu flnden
nur eines ist klar
will nicht mehr sein wie ich war
darum muss ich hier schnellstens verschwinden
Ein Kurs an der Börse
das war meine Welt
und ich eine Aktie
die beständig fällt
Timbuktu vielleicht
wer weiß ob das reicht
wer weiß ob das reicht sich zu flnden
nur eines ist klar
will nicht mehr sein wie ich war
darum muss ich hier schnellstens verschwinden
Haarspalterei ist eine ehrbare Kunst
Mancher Mensch schraubt an Motoren
mancher modelliert gern Ohren
einer fischt und einer taucht
jeder von ihnen wird gebraucht
Früher war Schlampe ein Schimpfwort
heut ist es ein Lebensgefühl
Haarspalterei ist eine ehrbare Kunst
laß es mich dir beweisen
gewähr mir die Gunst
ich könnte mich gar nicht anders entfalten
als Haare zu spalten
Mancher Mensch mag unterrichten
andre können besser dichten
mancher braucht es im Akkord
andere schwören auf Sport
Früher war Schlampe ein Schimpfwort
heut ist es ein Lebensgefühl
Haarspalterei ist eine ehrbare Kunst
laß es mich dir beweisen
gewähr mir die Gunst
ich könnte mich gar nicht anders entfalten
als Haare zu spalten
Ich kann einfach nicht an mich halten
bei der Aussicht wieder Haare zu spalten
Du bist in allen Dingen
Du bist das frühe Morgenlicht
und auch des Abends Stille
bist wie ein Schwur der niemals bricht
ein gutes Herz, ein starker Wille
Egal wo du auch immer bist
ich hab mir eins geschworen:
So lang noch Leben in mir ist
gehst Du mir nicht verloren
Du bist in allen Dingen
in jeder Blume, jedem Stein
als sei es dir vorherbestimmt
eine ganze Welt zu sein
Und all meine Gedanken
egal ob leicht, ob schwer
wünschen dass Deine Welt
auch meine wär
Wenn du Dein Lächeln an den Tag verschenkst
strahlst du heller als Sonnenlicht
Du gabst mir viel mehr als Du denkst
ein Ziel und eine Zuversicht
Ob Du Geliebte oder Freundin bist
das muss die Welt nicht wissen
und auch nicht wie schwer es für mich ist
dich so sehr zu vermissen
Du bist in allen Dingen
in jeder Blume, jedem Stein
als sei es dir vorherbestimmt
eine ganze Welt zu sein
Und all meine Gedanken
egal ob leicht, ob schwer
wünschen dass Deine Welt
auch meine wär
Ich gestand es mir nun endlich ein
dass Regeln nicht mehr gelten
mein Herz wird immer bei dir sein
egal in welchen Welten
Der Himmel trägt die Farbe deiner Augen
Ich schlaf in einem T-Shirt
das du getragen hast
und das schon seit drei Wochen
na klar, es müffelt fast
Doch pack ich’s in die Wäsche
geht alles was mir blieb
mag sein ich bin ein Blödmann
doch ich hab dich lieb
Und der Himmel trägt die Farbe deiner Augen
doch ansonsten bin ich ihm total egal
denn er weiß ich mag an nichts mehr glauben
es sei denn du küsst mich vielleicht nochmal
Ich laufe durch die Wohnung
und mach mir langsam klar
da ist nicht mehr viel übrig
im Abfluss noch dein Haar
Ich spüle es nicht runter
ich pack es in Papier
ich tu ganz einfach so
als wärst du doch noch hier
Und der Himmel trägt die Farbe deiner Augen
doch ansonsten bin ich ihm total egal
denn er weiß ich mag an nichts mehr glauben
es sei denn du küsst mich vielleicht nochmal
Im Kühlschrank ein Fruchtzwerg
hat mir nie geschmeckt
jetzt ist er mir heilig
mit Cellophan abgedeckt
Hast schon von genascht
den geb ich nicht her
selbst wenn er verschimmelt
- du fehlst mir so sehr
Und der Himmel trägt die Farbe deiner Augen
doch ansonsten bin ich ihm total egal
denn er weiß ich mag an nichts mehr glauben
es sei denn du küsst mich vielleicht nochmal
Im Rückspiegel
Ich muss fort von den Idioten
die stets alles besser wissen
denn da draußen gibt es
viele Dinge zu vermissen
Eine Welt die unentdeckt bleibt
wenn man nicht nach ihr sucht
auf der Straße ist es einsam
aber hier ist man verflucht
Was soll mich denn hier noch halten?
Ich werd keinem wirklich fehlen
aber wenn ich mich jetzt aufmach
kann ich später was erzählen
Alles das was ich hier habe
Gott ich mach mir nichts daraus
ich weiß im Rückspiegel sieht‘s besser aus
Dreizehn Jahre in der Schule
aber Alter drauf geschissen
und die Jobs die danach kamen
hab ich alle hingeschmissen
Und die Frauen wollen doch nur
einen braven Ehemann
dafür bin ich noch zu jung
besser ich renn soweit ich kann
Was soll mich denn hier noch halten?
Ich werd keinem wirklich fehlen
aber wenn ich mich jetzt aufmach
kann ich später was erzählen
Alles das was ich hier habe
Gott ich mach mir nichts daraus
ich weiß im Rückspiegel sieht‘s besser aus
Grüß die Jungs, wenn du sie siehst
ich glaub die packen’s auch allein
und wenn du ein wenig Zeit hast
schau bei meiner Mutter rein
Alles das was ich hier habe
Gott ich mach mir nichts daraus
ich weiß im Rückspiegel sieht‘s besser aus
Talk Show Nation
Ich schalt den Fernseher ein zu irgendeiner Stunde
und sehe sofort eine sabbelnde Runde
und wenn ich umschalte: Das Gleiche in grün
Laberköpfe die sich um den Stein der Weisen bemühn
Kein Thema zu platt – jeder Arsch prominent
verbaler Dünnschiss liegt voll im Trend
Der Vater - die Mutter - die Oma - der Sohn
alle werden bedient in der Talk Show Nation
Ich hör zu wie sie eifrig diskutieren
warum dir am Nordpol die Eier abfrieren
und warum Frauen ihren Männern nicht mehr trauen
wenn die sie fünfmal in der Woche arg verhauen
Ich hör zu warum Juttas Intim-Piercing juckt
und Klein-Kalle immer andere Kinder bespuckt
warum Jochen seine Freundin nicht genügt
und mit wem Frau Schmidt ihren Gatten betrügt
Kein Thema zu platt – jeder Arsch prominent
verbaler Dünnschiss liegt voll im Trend
Der Vater - die Mutter - die Oma - der Sohn
alle werden bedient in der Talk Show Nation
Endlich weiß ich wie groß Dieters Schniedel ist
dass Herr Krause immer seinen Vornamen vergisst
und ich freu mich dass Nadja nicht verschweigt
dass ihre Brüste künstlich sind und sie dann auch noch zeigt
Ich find es schön dass man bei RTL und SAT
soviel Verständnis für all die Menschen hat
die nicht wissen wohin mit ihren Problemen
außer ins Fernsehn um sich öffentlich zu schämen
Wieviel Verblödung ertrug ich schon?
Ich bin bedient von der Talk Show Nation
Wer als erster weint verliert
Dass du besser aussiehst als früher
hätte ich echt nicht gedacht
ich hab auch gar nicht darum gebeten
und nur deshalb hab ich gelacht
Na komm schon was hast du erwartet?
Glaubst du ich fall gleich auf die Knie?
Ich hab mir auch etwas Stolz angetrunken
und womit das errätst du sicher nie
Nicht mehr diese schleimigen Cocktails
ich trink Bourbon und den auch nur pur
kein Eis und solchen Scheiß und ich weiß
jetzt staunst du nur
Erzähl wie es dir ergangen ist
wen du grade liebst und all solchen Mist
aber ich hoffe du hast kapiert:
Wer zuerst weint verliert
Du bist jetzt abgrundtief glücklich
das finde ich zum Kotzen schön
deine Wortspiele mochte ich immer
schon deshalb wollt ich dich wiedersehn
Dein Mann ist Steuerberater
na Glückwunsch damit und viel Spaß
ich würde dich gern hinterziehen
darauf gönne ich mir noch ein Glas
Nicht mehr diese schleimigen Cocktails
ich trink Bourbon und den auch nur pur
kein Eis und solchen Scheiß und ich weiß
jetzt staunst du nur
Erzähl wie es dir ergangen ist
was du grade machst und all solchen Mist
aber ich hoffe du hast kapiert:
Wer zuerst weint verliert
Du hast echt schon drei Kinder?
Doch, doch ich find das echt nett
ich wünschte nur man würd es sehen
und du wärst ganz furchtbar fett
Du siehst sowas von Scheiße gut aus
verzeih, ich lass nur meine Wut raus
ich hab schon kapiert:
Ich bin der der verliert
Ich hab schon kapiert:
Ich bin der der verliert
Späte Rosen
Es sprießen hoch die Ranken wilder Reben
und Veilchen biegen sich im Sonnenglanz
auf grünen Wiesen summt und brummt das Leben
und Mädchen flechten einen Hochzeitskranz
aus Gänseblümchen, Lilien und auch Nelken
berauscht von ihrer Jugend und verzückt
nicht ahnend dass auch sie dereinst verwelken
und niemand eine späte Rose pflückt
Dödelmusik
Albert war fünfzehn da schenkte man ihm
zum Geburtstag eine Klarinette
dabei wusste jeder der ihn halbwegs kannte
dass er lieber ein Schlagzeug hätte
Und Martin kam mit einer Triangel an
da gab es echt was zu lachen
Paul wollte gern wie John Lennon sein
aber viel ließ sich da nicht machen
Er hatte ein Keyboard aus dem Katalog
das war sogar halbwegs elektrisch
doch die Batterien waren ziemlich schnell leer
deshalb spielte er immer sehr hektisch
Und ich konnte nicht singen doch das war egal
denn dafür konnte ich schrein
so konnte man wenigstens immer behaupten
die erste Berliner Punkband zu sein
Doch in Wirklichkeit war es Dödelmusik
viel schlimmer noch als Roland Kaiser
das einzige was uns unterschied
er war erfolgreich und leiser
Ja in Wirklichkeit war es Dödelmusik
das fanden selbst unsre Verwandten
aber wenigstens waren wir so grausam schlecht
dass viele Leute uns kannten
Wir wurden sogar, es ist kaum zu glauben
mal für ein Schulfest verpflichtet
zehn Minuten genügten, darauf bin ich stolz,
dann war jede Stimmung vernichtet
Und mein Bruder Klaus bestellte bei uns
für seine Hochzeit drei Lieder
doch nach dem ersten war alles im Arsch
und man sah seine Braut niemals wieder
Wir schickten ein Demo ans ZDF
und glaubten man würd uns entdecken
es gibt wirklich keine bessere Art
fremde Menschen zutiefst zu erschrecken
Ja ich konnte nicht singen doch das war egal
denn dafür konnte ich schrein
so konnten wir wenigstens immer behaupten
die erste Berliner Punkband zu seiin
Doch in Wirklichkeit war es Dödelmusik
viel schlimmer noch als Roland Kaiser
das einzige was uns unterschied
er war erfolgreich und leiser
Ja in Wirklichkeit war es Dödelmusik
das fanden selbst unsre Verwandten
aber wenigstens waren wir so grausam schlecht
dass viele Leute uns kannten
Und als wir uns trennten so wie die Beatles
- muss ich es wirklich erwähnen ?-
hat auch die halbe Stadt geheult
- es waren Freudentränen
Denn wir machten nur Dödelmusik
viel schlimmer noch als Roland Kaiser
doch der singt noch immer und daraus folgt:
Wir waren um einiges weiser
Letzter Weg der verarmten Dirne
So also gehst du nun dahin
Das heißt, du wirst getragen
Von Tunichtguten wie man sieht
Doch immerhin sie klagen
Doch klagen sie nur ob der Last
und ob des Weges Länge
Auch die Entlohnung taugt wohl nicht
für preisende Gesänge
Die Kiste ist aus Sperrholz nur
Sie knarrt an allen Ecken
doch wird das Knarren sicherlich
nur Lebende erschrecken
Kein Trauergast findet sich ein
der zärtlich an dich denkt
und auch der Pastor fasst sich kurz
als sich die Kiste senkt
Du warst einstmals ein schönes Kind
umgeben von Begehren
und konntest von der Männer Lust
noch lange Jahre zehren
Von denen die mit dir verkehrt
setzt keiner einen Fuß vors Haus
Wären sie heute alle hier
reichte der Platz gewiss nicht aus
Wenn sie und ich nur keine Kinder hätten
Bleib liegen, lohnt nicht aufzustehn
es ist beinah halb sieben
du weißt es doch, ich muss jetzt gehn
und wär doch gern geblieben
Schenkst du mir wohl ein Lächeln noch
und bindest die Krawatte
ach komm, du weißt ich lieb dich doch
und wie viel Spaß
ich hatte
Küss mich jetzt nicht, hör auf, es reicht
dreh uns zwei Zigaretten
ich weiß, du hast es ja nicht leicht
Wenn sie und ich nur keine Kinder hätten
Ich muss jetzt wirklich, ins Büro
nun zieh doch keine Schnute
glaub mir, mich macht das auch nicht froh
und kommt uns doch zugute
Dein Zimmer zahlt sich nicht allein
und auch die ganzen Kleider
du könntest schon zufrieden sein
und bist es doch nie – leider
Küss mich jetzt nicht, hör auf, es reicht
dreh uns zwei Zigaretten
ich weiß, du hast es ja nicht leicht
Wenn sie und ich nur keine Kinder hätten
Am nächsten Mittwoch, abgemacht?
Ich denke etwa gegen acht
Ich bring auch wieder Rosen
Und du, du trägst die Halterlosen
Küss mich jetzt nicht, hör auf, es reicht
dreh uns zwei Zigaretten
ich weiß, du hast es ja nicht leicht
Wenn sie und ich nur keine Kinder hätten
Der letzte Fetzen Sprache
Du alte Hure Hoffnung
sahst schon mal besser aus
du nimmst leider noch immer
die Falschen mit nach Haus
Die nicht bezahlen können
die schon am Boden sind
für diese Welt verloren
für jede Schönheit blind
Du kennst das nur zu gut
es war schon immer so
sie kommen weil sie denken
du spinnst ihnen Gold aus Stroh
Du alte Hure Hoffnung
ich war nie bei dir zu Gast
es hätte mit uns beiden
auch sicher nicht gepasst
Ich brauche nicht dein Lächeln
das es nicht ehrlich meint
mir war von jeher schon
die Dunkelheit ein Freund
In ihr werde ich finden
was niemand anders schreibt
den letzten Fetzen Sprache
der von mir übrig bleibt
Wenn du mich fragst
Wenn du mich fragst woran ich grade denke
dann sage ich ganz einfach: Schlittenhund
Mag sein, dass ich dich damit tödlich kränke
und das nicht mal aus einem guten Grund
Wenn du mich fragst warum ich nie was sage
dann schweige ich aus lauter Trotz erst recht
und fall in die stabile Seitenlage
damit du sogleich siehst es geht mir schlecht
Wenn du mich fragst
warum fragst du mich
wenn du mich fragst
zum Glück fragst du nicht
Wenn du mich fragst woran ich Freude habe
dann zeig ich mit dem Finger nicht auf dich
die hätte ich erst wenn ich dich begrabe
dafür schäm ich mich gar nicht fürchterlich
Wenn du mich fragst was wir in Zukunft machen
dann tut mir das nicht im geringsten weh
ich packe dann ganz einfach meine Sachen
und sage : Nun frag dich warum ich geh
Wenn du mich fragst
warum fragst du mich
wenn du mich fragst
zum Glück fragst du nicht
Wenn du mich fragst
warum fragst du mich
wenn du mich fragst
zum Glück fragst du nicht
Herrschaftliche Häuser
Herrschaftliche Häuser
am Ende der Chaussee
Privat sind alle Wege
der Wald und auch der See
Hier residieren die Betuchten
wie auf einem eignen Stern
Der Dorfsheriff hört oft:
Halt uns den Pöbel fern
Hier reitet und hier golft man
das Grün lädt dazu ein
und wer es lieber schmutzig mag
der locht woanders ein
Hier biegt man die Gesetze
und lebt von Subventionen
Herrschaftliche Häuser
Nie würd ich in ihnen wohnen
Es irrt…..
Es irrt der Mensch. Er mag sich irren.
Es irrt sich auch so manches Tier.
Die lassen sich so leicht verwirren.
Man nehme einen Stier.
Der denkt an schöne Spiele.
Und freundlichen Besuch.
Da sind der Gäste viele.
Und dieses rote Tuch.
Das schwenkt ein netter Mann.
Mit strahlendem Gesicht.
Der Stier nähert sich an.
Bis man ihn dann ersticht.
Es irrt der Mensch. Er mag sich irren.
Doch für die Dummen setzt es Hiebe.
So lasse man sich nicht verwirren.
Schon gar nicht von der Liebe.