


Über Mich
Ich wurde 1962 in Berlin geboren und habe 1982 begonnen Gedichte und Songtexte zu schreiben. Etwa 1993 lernte ich den Komponisten Benny Hiller kennen, der einige meiner Texte vertonte Mit der Modedesignerin Monella gründete Benny das Duo "Schwarzblond" (anfangs "Monella und Benny"), für das ich viele Texte schrieb. In einer Berliner Tageszeitung wurden diese qualitativ mit Friedrich Hollaender gleichgesetzt. Romy Haag wurde auf mich aufmerksam und bat mich um einen Text (es wurde der Titel-Song ihrer CD "Balladen für Huren und Engel"). Deutschlands beste Acapella-Band, die "YeoMen", erwiesen mir die große Ehre, einen meiner Texte zu vertonen und mich anlässlich der Veröffentlichung meines ersten Buches in ihre Radio-Show einzuladen, wo ich mein Buch präsentieren durfte und der Song "Schatten im Nebel" (ursprünglich: "Das blinde Pferd") uraufgeführt wurde. Zudem arbeite ich als Texter für die Band "Lambert", die bereits diverse größere Auftritte hatte und zwei Wettbewerbe gewann.
2010 beschloss ich erstmals einige meine Texte zu veröffentlichen, hauptsächlich als Vermächtnis für meine Tochter und nicht aus kommerziellen Gründen. Mir schwebte von Anfang an vor, die Veröffentlichung in Eigenregie zu betreiben, allerdings darf man sich nur dann offiziell als Schriftsteller bezeichnen, wenn man bei einem richtigen Verlag veröffentlicht hat. Ich unterschrieb deshalb zunächst einen Vertrag beim Donny-Steven-Verlag in Berlin, wo einige meiner Texte umgehend in der Anthologie "Hände reichen" veröffentlicht wurden. Der Verlag ging jedoch pleite, allerdings bekam ich aufgrund meiner Reputation umgehend das Angebot meinen "Erstling" beim Traumstunden-Verlag zu veröffentlichen. Ich bin der Verlagschefin Britta Modler für diese Chance heute noch sehr dankbar, denn sie wusste bereits damals, dass es für Lyrik in Deutschland keinen Markt gibt, hielt meine Werke allerdings für literarisch so überragend, dass sie das Risiko einer Veröffentlichung dennoch einging. Das Buch "Einflugschneise" enthielt die besten Texte aus den Jahren 1982-2010.
Erwartungsgemäß war das Buch finanziell kein Erfolg für den Verlag (aber auch kein Verlust) und ich veröffentlichte danach meine Bücher selbst.
Ich habe in den letzten 40 Jahren mehr als 8000 Texte geschrieben. Etwa 1996 hatte ich meinen ersten PC. Mehr als 5000 Texte existierten nur auf Schreibmaschine geschrieben in diversen Leitz-Ordnern. Da ich keinen Platz habe - und nur wenige dieser Texte je abgetippt und auf dem PC gespeichert habe - sind 4000 Texte ersatzlos in der Mülltonne gelandet. Zum einen, weil ich früher qualitativ noch nicht so gut war wie heute, zum anderen weil ich zu faul war alles abzutippen - mit der Gewissheit jederzeit mehr und bessere Texte produzieren zu können.
Lyrik ist heutzutage (leider) meist eine Aneinanderreihung von Worten. Reime sind verpönt oder dilettantisch umgesetzt, Metrik ist für viele zeitgenössische Lyriker ein Fremdwort. Ich bin - in meinen guten Momenten - auf einer Stufe mit den einzigen wirklichen Vorbildern, die es für mich gibt: Erich Kästner und Mascha Kaleko.
Als Songtexter verfüge ich über das große Handicap kein musikalisches Gehör zu haben, das bedeutet, ich kann keinen Text auf eine Musik schreiben .- es sei denn man singt mir einen Fantasietext vor, so dass ich Metrik und Betonung übernehmen kann. Jedoch bin ich in der Lage metrisch zu texten, d.h. in meinem Kopf entsteht die entsprechende Melodie. Seltsam, oder?
Viel Freude mit meinen Werken.